Impossible Is Nothing – Vielen dank für alles!

Wir haben es geschafft. Sven hat mit 03:51 die Vier-Stunden-Marke geknackt und Alex und mein Ehrgeiz haben mich tatsächlich in 04:44:04 ins Ziel gebracht (Was das wohl heißt ;-) ). Ich bin sehr glücklich und auch stolz es geschafft zu haben.

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Vor dem Rückblick auf den Lauf ist es an der Zeit Danke zu sagen, denn von alleine wäre ich nicht wieder zum Sport gekommen, und der tut mir richtig gut:


Danke Sven, dass Du mich auf meinen Spruch “Wenn Elton einen Marathon läuft mache ich das auch!” festgenagelt hast, mich insbesondere am Anfang zum Traning “mitgeschleift” hast, für das gemeinsame Traning, welches für Dich eher spazierengehen als laufen war (sein Puls war am Ende 30!! Schläge niedriger als meiner), für das organisieren der Krakaureise uvm.

Danke Alex, dass Du mich in dieser Zeit über die Distanz gebracht hast (ich denke mehr war absolut nicht drin für mich) und Dein Ziel jenes war, mit mir gemeinsam ins Ziel einzulaufen, auch wenn Du viel schneller hättest laufen können. Vor dem Marathon war mir nicht klar wie viel das im Kampf mit einem selbst bedeutet.

Danke Anja, ich bin so glücklich mit Dir zusammen zu sein das jeder Gedanke an Dich im Lauf mir wieder Motivation gegeben hat. Ich liebe Dich :-*

Danke an Benni, für das Schießen der geilen Fotos vom Lauf, das gemeinsame Radfahren und den Support vor/ nach dem Lauf

Danke an Anni, für die coole Wette. BTW, wärst du in Krakau gewesen, ich hätte im Ziel eh nix mitbekommen ;-)

Danke an alle, die mir Glück und Erfolg gewünscht haben, die mich in dem bestätigt haben oder einfach nur dieses Projekt verfolgt haben.

Danke an alle, die gedacht/ gesagt haben, dass ich es nicht schaffe. Die Motivation war nicht unerheblich, es allen Unkenrufe zum trotz erst Recht in einer “guten” Zeit zu schaffen.

Und nun zum Lauf selbst:

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KM 0: Leichter Regen, Halsschmerzen, und das Gefühl nicht optimal vorbereitet zu sein (nicht genug trainiert, kaputtes Knie, im Training nie mehr als 20 KM am Stück gelaufen)

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KM ~3: Leicht bekleidete Cheerleader stehen am Rand und jubeln uns zu, ich höre nur Alex von hinten: Hey, langsamer! Ja, die Cheerleader haben mich tatsächlicher schneller laufen lassen, zu schnell ;-)

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KM ~10: Alles läuft super, wir sind am 04:30 Pacemaker dran. Erstes Power Pack gegessen, wenn man das Aufnehmen dieser widerlichen Substanz essen nennen kann. Inzwischen regenet es richtig.

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KM ~15: Einen zahnlosen Mann der barfuß gelaufen ist überholt. Die Gewinner kommen uns bereits auf der Strecke entgegen (Der hat es in 02:13 geschafft)

KM 21: Halbe Strecke in 02:15 geschafft, Körper fühlt sich gut an. Kurz austreten … mist, der 04:30 Pacemaker ist weg (hätte ja mal warten können ;-) ). Nächstes Power Pack

KM 25: Bei der Essensaufnahme festgestellt, dass stehenbleiben keine Option ist, könnte zu Krämpfen führen… also Essen im Laufen. Ab dem Zeitpunkt bin ich mir Recht sicher, ich werde im Ziel ankommen.

KM 27: Langsam machen sich die Muskeln bemerkbar, der Puls geht hoch obwohl ich immer langsamer werde. Nächstes Power Pack gegessen und den Vorsatz gefasst durchzulaufen, sprich nicht zu gehen wie die “vielen anderen” die wir gerade überholen

KM 33: Blick auf die Uhr, 04:44 ist möglich. Eigentlich ist hier die Entscheidung im Kopf gefallen es in 04:44:44 zu schaffen. Ab jetzt wird den Pfützen nicht mehr ausgewichen, auf Fragen von Alex wurde ab dem Zeitpunkt nur noch mit einer einfachen Handbewegung geantwortet, Puls “hoch” auf über 160, letztes Power Pack gegessen. Das Knie meldet sich, wird aber ignoriert.

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KM 37: Das Ziel ist in Sichweite, am Ende läuft man doch tatsächlich eine 5 KM Runde um das Zeil herum! Wow, ist das ätzend am Ziel vorbeizulaufen und zu wissen man muss dann noch 4 KM laufen:-/Aber egal, noch einmal einen Gang zulegen

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KM 39,5: Die 04:44 werden richtig knapp. Alex macht Tempo, ich versuche an “der blauen Jacke” auf der linken Seite (anders habe ich Alex zu dem Zeitpunkt nicht mehr wahrgenommen) dran zu bleiben. Puls auf über 170, ist ein tolles Gefühl auf den letzten Kilometern noch “so viele” andere Läufer zu fressen, ein Gefühl der Euphorie. Sven, Agnieszka und Benni kurz am Rand gesehen.

KM 41: Nur noch ein KM, es wird richtig knapp. Wir geben Gas, ich versuche an Alex dran zu bleiben, Puls auf 180. Es wird auch mal schummrig vor den Augen aber von vorne kommt nur ein “Schau nicht auf die Uhr! Renn einfach!”

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KM 42,195 – Zeit 04:45:16 (Netto: 04:44:04) –> Ich bin total benommen und am schwanken, die letzten zwei Kilometer waren richtig krass. Irgendwer hängt mir eine Medallie um, ein anderer entfernt mir den Zeitchip vom Schuh, ich bin froh eine Bank zu finden. Werde langsam wieder klar … es hat gereicht … geiles Gefühl, danach könnte man süchtig werden.
Gemeinsam mit Benni und Alex noch das Gratisbier genossen.

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Jetzt, zwei Tage nach dem Lauf geht es den Beinen und insbesondere den Knien wieder gut. Die Bewegungen in den letzten zwei Tagen ähneltem eher einem Roboter, auch wenn uns das nicht vom Feiern abgehalten hat ;-)
Jetzt bin ich mir sicher, dass war nicht der letzte Lauf an dem ich teilgenommen habe.

Das Gefühl, meine Traumzeit erkämpft zu haben, insbesondere der harte Kampf ganz am Ende gibt dem ganzen noch einen kick mehr, da ist die Wette eigentlich nebensächlich, aber auch nur eigentlich ;-) .

Danke an alle Unterstützer!

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Zieleinlauf Sven

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Sven mit Agnieszka

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Chillen im geilsten Hostel in Krakau

Weitere Bilder

6 thoughts on “Impossible Is Nothing – Vielen dank für alles!

  1. Herzlichen Glückwunsch!
    Ich bin bisschen platt über so viel Willensstärke, Respekt!
    Wie viel haste an dem Tag abgenommen?

    Ciao!
    Marco

  2. Pingback: Our first Marathon - Daniel and Sven run their first marathon | krakow events - hostel events - blog

  3. Impressive!! I ran the Göteborgsvarvet yesterday but that just half the distance… Good work!!

  4. Herzlichen Glückwunsch an euch alle!

    Echt krasse Leistung. Besonders stolz bin ich auf meinen Daniel. Ich freue mich, dass du dein Ziel erreicht hast und das der Gedanke an mich, dich angetrieben hat. Ich freue mich über jede Minute, die wir zusammen sind.

    Ich liebe dich mein Schatz. :-*

    Deine Anja

  5. Pingback: Warum immer weiter ? | Jaggers Blog

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