Nachdem der erste geplante 10KM Volkslauf im Eisregen ein jähes Ende fand, stand an Sylvester ein 7,7KM Lauf in Kaufungen (Wohnort meiner Eltern) an. Eigentlich kein Problem, zuvor im Training war ich ja bereits 11 KM gelaufen. Aber es kommt ja immer anders, und dann noch als man denkt:
Mein Bruder (Fahradleistungssportler) war auch beim Lauf dabei, und meinte gleich: “Lass uns mal ganz vorne hinstellen”. Mein Hinweis auf meinen Leistungsstand in Relation zu den anderen ~800 Startern wurde ignoriert, also ganz vorne hingestellt. Die folge: Die ersten 2-3 KM versucht mit der Spitzengruppe mitzuhalten, Puls jenseits von Gut und Böse, und dann am ersten Berg gnadenlos verreckt, Puls bei 190… gehen war erstmal angesagt
Das Ergebnis am Ende:
~45 Minuten gebraucht, Puls Durchschnit bei 178 und max. bei 190 –> Ganz ungesund
, vor allem für einen Sportanfänger wie mich
Mein Bruder war in ~30 Minuten im Ziel, also ganz vorne dabei, Gratulation!
Fazit:
- Es war toll, das Anja mich im Ziel empfangen hat :-* War wohl ein Grund den Lauf überhaupt noch fertig zu laufen
- Nach so einer Tortur fällt die Silvesterparty eher kurz aus und ich war mir nicht sicher ob der Schwindel vom Alkohol oder Laufen kam
- Am Anfang eines Laufes das ganze ruhig angehen lassen, lieber am Ende noch Gas geben (Im Training laufe ich die Distanz mit einem 150er Puls in 45 Minuten)

